Gleichbehandlung für Frauen und Männer
 


AKTUELL



FSI nimmt in seinem Schreiben vom 28.10.2019 Bezug auf die Forderung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach einer neuen politischen Streitkultur

Darin kritisiert der Bundespräsident die "Gesprächsverhinderungen" des politischen Betriebs und fordert eine "schonungslose und ehrliche Auseinandersetzung in der Gesellschaft". Der offene Streit sei das Herz der Demokratie. Zur Demokratie gehöre "die Beteiligung am Streit, nicht deren Verhinderung"...

FSI stimmt den Ausführungen prinzipiell zu, mahnt jedoch das Einhalten dieser Vorgaben auch für den Diskurs über Familien- und Geschlechter-politische Themen an.

Hier das Schreiben zum Download:

28.10.2019



Vortrag der IG-JMV in der Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestages am 25.09.2019

Gerd Riedmeier, Sprecher der IG-JMV, trug als geladener Sachverständiger für die IG-JMV in der Anhörung des Bundestages am 25.09.2019 ein 4- minütiges Statement vor.

Anschließend beantwortete er in zwei Fragerunden die Fragen der Abgeordneten.

Thema der Anhörung: "Fortbildungspflicht für Familienrichter" auf Antrag der Grünen

Foto: archeviva

Nachfolgend das Statement zum Download:






Pressemitteilung der IG-JMV zur Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestages am 25.09.2019 "Fortbildungspflicht für Familienrichter"

Antrag der Grünen zum Familienrecht greift zu kurz

Väterverbände fordern grundsätzliche Änderungen für Trennungsfamilien

Berlin. „Der aktuelle Antrag der Grünen an den Bundestag dokumentiert den großen Reformbedarf im deutschen Familienrecht“, bestätigt Gerd Riedmeier, Sprecher der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) und ergänzt: „Die Grünen kritisieren zu recht den von der Bundesregierung zu verantwortenden Zeitverzug im Prozess zur Neugestaltung des Familienrechts.“

Inhaltlich gehen der IG-JMV die Reformvorschläge der Grünen jedoch nicht weit genug. Die Grünen wollen zukünftig auf verpflichtende Fortbildungen für Familienrichter vertrauen. „Das wird nicht reichen“, kritisiert die IG-JMV. Nötig sei eine grundsätzliche Neuausrichtung des Rechts für Nachtrennungsfamilien.

MEHR

Die Pressemitteilung zum Download:






Stellungnahme der IG-JMV zur Anhörung des Rechtsausschuss des Bundestages zum Thema "Fortbildungspflicht für Richter und Qualitätssicherung in Familienverfahren" veröffentlicht

Die IG-JMV begrüßt, dass der aktuelle Antrag der GRÜNEN an den Bundestag den großen Reformbedarf im deutschen Familienrecht dokumentiert.  Die GRÜNEN kritisieren zu recht den von der Bundesregierung zu verantwortenden Zeitverzug im Prozess zur Neugestaltung des Familienrechts.

Inhaltlich gehen der IG-JMV die Reformvorschläge der GRÜNEN jedoch nicht weit genug. Die GRÜNEN wollen zukünftig auf verpflichtende Fortbildungen für Familienrichter vertrauen. Das wird nicht reichen, kritisiert die IG-JMV. Nötig ist eine grundsätzliche Neuausrichtung des Rechts für Nachtrennungsfamilien.

Hier die Stellungnahme der IG-JMV zum Download:

Hier der link zur website der Anhörung mit der Liste der Sachverständigen und den jeweiligen Stellungnahmen.



Männerverbände kritisieren unausgewogene Vergabepraxis von Bundesministerin Giffey - Geld vom Staat nur für Frauenverbände










Mehr unter IG-JMV und www.der-bus-ist-voll.de.

29.08.2019


IG-JMV fordert Bundesjustizministerin Christine Lambrecht zur Ratifizierung des 7. Zusatzprotokolls der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) auf


Im Jahr 1985 unterzeichnete die Bundesrepublik Deutschland eine europaweit gültige Übereinkunft, in der gleiche Rechte für Mütter und Väter während, aber auch nach Auflösung der Ehe in Bezug auf die Kinder festgeschrieben wurden.

Seitdem ratifizierten 45 europäische Länder das Protokoll. Die SPD-geführten Bundesministerien für Justiz und Familie verweigern jedoch nach 35 Jahren noch immer die Ratifizierung.

Die IG-JMV forderte mit Schreiben vom 12. August 2019 Bundesjustizministerin Christine Lambrecht dazu auf, das Versäumnis zu korrigieren. Die Bundesregierung lege in vielen Bereichen großen Wert auf Gleichberechtigung für Mann und Frau. „Für den Bereich Familie gilt dieser Ansatz wohl nicht“, stellt Gerd Riedmeier fest, Sprecher der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV).

Sogar Türkei und Russland ratifizierten das 7. Zusatzprotokoll der EMRK.  „Deutschland ist damit Schlusslicht in Europa“, bedauert die IG-JMV und fordert die Ratifizierung des Protokolls für 2020.

MEHR

12.08.2019


Interessengemeinschaft Jungen Männer und Väter (IG-JMV) zur Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestag geladen



Am 25. September 2019 wird um 11:30 Uhr die öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestages zum Thema "Fortbildungspflicht für Familienrichter" auf Antrag der Grünen stattfinden.

Für die IG-JMV ist ihr Sprecher Gerd Riedmeier, 1. Vorsitzender FSI, als Sachverständiger geladen.

HIER der link zur öffentlichen Veranstaltung mit

  • Antrag der Grünen BT-Drucksache 19/8568 vom 20.03.2019
  • Liste der Sachverständigen
  • Stellungnahmen (demnächst)

12.08.2019



3 große Themen in der Bundespolitik: Scheinväterregress, Abstammungsrecht und Neuregelung Familienrecht





Die Bundespolitik - BMJV, Rechtsausschuss des Bundestages und Bundeskonferenz der Justizminister - versuchen sich den 3 Familienthemen konstruktiv zu nähern.

Ihre Entwürfe zeigen jedoch zu großen Teilen in die falsche Richtung.

FSI und IG-JMV kritisieren die Entwürfe und präsentieren alternative Lösungen mit Argumentationshilfen:

Scheinväterregress:



Abstammungsrecht:



Neuregelung des Familienrechts:



21.06.2019



Gerd Riedmeier (Vors. FSI) spricht auf Väterdemo in Köln

Riedmeier kritisierte in seiner Rede am 01.06.2019 anlässlich der Väterdemo in Köln den bestehenden Filz in der Bundespolitik zwischen Frauenverbänden, gerichtsnahen Professionen und der Beraterindustrie.

Das BMJV (Heiko Maas, Katarina Barley) verweigert seit 2016 Vertretern von Väterverbänden die Einladung zur Teilnahme in den 3 Arbeitskreisen für Familienrecht und Abstammungsrecht. Vertreter der Frauenlobby, von Mütterverbänden, von Lesbeninteressen und der Reproduktionsmedizin waren geladen.

Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD verweigerten Väterverbänden die Einladung zum Vortrag in den beiden Anhörungen im Rechtsausschuss des Bundestages vom Februar und März 2019.

Positiv sei der "Aufstand" der Väter, der vom Dt. Werberat oder auch der Süddeutschen Zeitung mittlerweile wahrgenommen werde.

Hier der link zur Rede (11:15 Min.)

06.06.2019


Süddeutsche Zeitung relativiert ihre Zurückhaltung gegenüber Männer- und Väterthemen - Beispiel "Wechselmodell"

Die SZ stellte am 31.05.2019 unter Bezug auf die am 01.06.2019 stattfindende Väterdemo in Köln mit dem Titel "Es bahnt sich ein Aufstand der Väter an" ein Doppel-Interview zum Thema "Wechselmodell" ins Netz.

Befragt wurden als Befürworterin des Wechselmodells Frau Prof. Hildegund Sünderhauf-Kravets von der Ev. Hochschule Nürnberg sowie als Ablehnende Frau Helene Heine, Vorsitzende des Verbandes Alleinerziehender Mütter (VAMV) Bayern.

Ein Väterverband war nicht zum Interview geladen.

Neben dieser gelungenen Dokumentation veröffentlichte die SZ am 05.06.2019 Leserbriefe zum Thema. Dabei gelang es der SZ  den - vor allem im Netz - stattfindenen kontroversen Diskurs gut und authentisch abzubilden.

Hier der link zur Dokumentation der Leserbrief-Veröffentlichung.

05.06.2019



Dt. Werberat rügt EDEKA für Männer- / Väter-feindlichen Werbe-Clip zum Muttertag


Beim Dt. Werberat waren 750 Beschwerden eingegangen aufgrund des Video-Clips:

"Danke, Mama, dass Du nicht Papa bist"

Daraufhin sprach der Werberat EDEKA eine öffentliche Rüge aus und erläuterte dem Unternehmen die Rüge schriftlich und mündlich.

Nach unserem Verständnis sind es vor allem Väter, die durch die Darstellung im Spot abgewertet werden. Der Werberat kommt jedoch nicht umhin, auch Mütter als Opfer zu benennen. Eine heute nicht mehr zeitgemäße Reduzierung von Frauenbildern auf die "Mütterrolle" mag im Spot sicherlich erkennbar sein. Gleichwohl ist die darin kommunizierte Misandrie (Männer-abwertung) um ein Vielfaches stärker.

Hier der link zum Clip.

27.05.2019


IG-JMV wertet die Antworten der Parteien zu den Wahlprüfsteinen aus (WPS 2019)


HIER die Auswertung im Einzelnen.

Die Parteien zeigen sich allesamt von den Themen "Nachtrennungsfamilien" und "getrennt erziehende Väter" überfordert (Fragen 1 bis 5).

Hoffnungslos überfordert zeigen sich die Parteien beim Thema "Neuregelung des Abstammungsrechts" (Frage 6). Dabei argumentieren FSI und alle in der IG-JMV organisierten Verbände streng aus Kindersicht unter Berücksichtigung der heutigen medizinisch-diagnostischen Möglichkeiten.

22.05.2019


Europawahl 2019

Die IG-JMV übersandte den Parteien ihre Wahlprüfsteine 2019 zu den Europa- und Landtagswahlen.

Die IG-JMV beschränkte sich dabei inhaltlich auf die Themen Familienpolitik, Familienrecht und Abstammungsrecht.

Mann / Frau dürfen auf die Antworten gespannt sein. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Die Wahlprüfsteine zum Download:

11.04.2019



FSI fordert Parité in der Verteilung der öffentlichen Gelder an Frauen- und Männerverbände

FSI beantragte die Bewilligung von finanzieller Förderung bei Bundesministerin Franziska Giffey analog zur Förderung von Frauenverbänden.

Der Antrag wurde ohne inhaltliche Begründung abgelehnt.

Beispiele und Fördersummen finden Sie HIER.

01.04.2019

 

 

 

Bundesjustizministerium (BMJV) verlangt von Männerverbänden 30 € Gebühr für die Verweigerung einer Auskunft

 

FSI bat mit Schreiben vom 06.08.2018 das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) unter Leitung von BMin  Dr. Katarina Barley um die Nennung der Namen der "Sachverständigen", die in den beiden Arbeitskreisen (AK) zur Erarbeitung von Vorschlägen zur Erneuerung des Familienrechts geladen waren.

Das BMJV verweigerte die Namensnennung.

Dafür erhob das BMJV 30,-- € Gebühr.

MEHR

26.03.2019


Rechtsausschuss des Bundestages:

Anhörung "Abstammungsrechtliche Regelungen" am 18.03.2019

Der Rechtsausschuss des Bundestages verwendet obiges Bild in seinem Bericht zur Anhörung vom 18.03.2019. Das Bild ist jedoch irreführend. Die Interessen von schwulen Paaren zu Kinderwünschen wurden eher nicht thematisiert. Es standen nahezu ausschließlich die Interessen von lesbischen Paaren und der Reproduktionsmedizin im Mittelpunkt.

Väterverbände waren von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD nicht geladen.

Die Auswahl der Sachverständigen war einseitig.

Die Stellungnahmeeder IG-JMV wurde tabuisiert.

Der Ausschuss stellt zwar einen Kurzbericht über die Anhörung zur Verfügung. Die Öffentlichkeit war jedoch während der Anhörung weitestgehend ausgeschlossen. CDU/CSU und SPD verweigerten die Übertragung via Bundestags-TV. Bild- und Tonaufnahmen waren untersagt.

HIER der Bericht von FSI mit Eindrücken von der Veranstaltung.

21.03.2019

 



IG-JMV veröffentlichte Pressemitteilung

zur Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestages "Abstammungsrecht" vom 18.03.2019 

13.03.2019


 

Rechtsausschuss des Bundestages

Anhörung "Wechselmodell"  vom 13.02.2019

Die Anhörung des Rechtsausschusses fand am 13.02.2019 ohne Beteiligung von Väterverbänden statt.

Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD verweigerten die Übertragung der Anhörung via Bundestags-TV, obwohl das Thema Millionen Mütter, Väter, Kinder, Großeltern betrifft.

Das Wortprotokoll zur Anhörung wird nach ca. 6 Wochen veröffentlicht werden.

Wirkliche Demokratie sieht anders aus.

MEHR

16.02.2019


Väterbewegung.org informiert Bundestagsabgeordnete

Der neu gegründete Verein Väterbewegung.org informierte in seinem Schreiben die Bundestagsabgeordneten über die  geplanten rechtlichen Neuregelungen von Mutterschaft und Vaterschaft.

Vaterschaft soll weiter marginalisiert werden.
.
Bei der Anhörung des Rechtsausschusses zum  Thema waren lediglich 8 Abgeordnete anwesend.
.
HIER der link zum Schreiben.

02.04.2019


Bundesministerin Franziska Giffey und Väter

Es dauerte ein Jahr bis Bundesministerin Dr. Franziska Giffey sich öffentlich positiv den Belangen von Vätern widmete. Sie will jetzt getrennt erziehende Väter in bestimmten Fällen unterhaltsrechtlich entlasten.

Das ist nicht neu; Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley möchte im August 2019 eine derartige Gesetzesnovelle vorstellen. Frau Barley wird dann ihr Ministeramt aufgegeben haben.

Insofern ist Frau Giffeys Wortmeldung taktisch zu sehen; die SPD soll familienpolitisch nicht in ein Vakuum fallen.

Inhaltlich liegen beide SPD-Frauen falsch....

MEHR

13.03.2019



Kampagne von Bundesministerin Giffey und Süddeutsche Zeitung:

"Väter als Unterhaltspreller"

Die Süddeutsche Zeitung beteiligt sich an der Kampagne "Väter als Unterhaltspreller" aus dem BMFSFJ und veröffentlicht unkritisch deren Verlautbarungen.

Fakt ist jedoch: Es existieren keine belastbaren Daten darüber, wie viele Väter Kindesbarunterhalt nicht bezahlen wollen oder es nicht können. Weder Süddeutsche Zeitung noch BMFSFJ würdigen ausreichend die Tatsache, dass die Mehrzahl der unterhaltspflichtigen Mütter den Unterhalt nicht leistet.

FSI kritisiert Bundesfrauenministerin Giffey in ihrem Vorgehen. Die richtige Reihenfolge wäre:

  1. Daten erfassen
  2. Daten auswerten
  3. Ergebnisse veröffentlichen
  4. Lösungen anbieten.

Dies unterlässt Ministerin Giffey und setzt sich so dem Vorwurf von vorsätzlicher Männer- und Väterabwertung aus. Ist das die aktuelle Strategie der SPD-Führung, um wieder mehr an Stimmen der (weiblichen) Wählerschaft zu kommen?

Die Süddeutsche Zeitung nimmt unkritisch an der Kampagne teil. Womöglich besteht zu große Nähe der Redakteure Heribert Prantl und Kolleginnen zur Bundespolitik.

Die tatsächlichen Zusammenhänge zum Thema Kindesbarunterhalt erfahren Sie HIER

Ausführliche Schilderungen im Mitschnitt des Pressegespräches der IG-JMV auf YouTube.

24.02.2019



Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier am 25.12.2018

In seiner Weihnachtsansprache forderte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von der Politik größere Offenheit und  Dialogbereitschaft gegenüber den Bürgern ein.

FSI bestätigte dem Bundespräsidenten die herrschende Dialogverweigerung der Bundespolitik gegenüber Männer- und Väterverbänden und forderte den Bundespräsidenten dazu auf, FSI zum Gespräch zu laden.

Keine Antwort.